Naturheilkunde und TCM

 

Warum Naturheilkunde und TCM?

Naturwissenschaftlich fundierte Schulmedizin, Naturheilkunde und Traditionelle – Chinesische – Medizin (TCM) sind medizinische Heilverfahren

mit zum Teil völlig verschiedenen Betrachtungsweisen des Menschen. Dementsprechend verfolgen sie allein ein gemeinsames Ziel,

 

„Die Gesundheit des Menschen”

 

Die einzelnen Diziplinen und die diagnostischen und therapeutischen Verfahren

  • Naturheilkunde
  • Balneophysikalische Therapie
  • Psychotherapie
  • Ernährungstherapie
  • Chirotherapie
  • Neuraltherapie
  • Phytotherapie
  • Homöopathie
  • Traditionelle – Chinesische – Medizin
  • Akupunktur und Moxibustion
  • Tuina – Therapie
  • Qi – Gong und Tai-Ji-Chuan
  • Traditionelle – Chinesische Ernährungslehre
  • Homöopathie

Eine Therapieform, die vor 200 Jahren von dem deutschen Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Sie verwendet Arzneistoffe aus dem Tier-, Pflanzen – und Mineralreich. Der spezifische Reiz des ausgewählten Arzneimittels führt zu einer Anregung der Selbstheilungskräfte. Die entsprechenden Wirkstoffe gibt es in Form von Tropfen, Kügelchen (Globuli), Tabletten, Salben und als Lösung für Injektionen.

 

  • Phytotherapie

Seit jeher setzen Menschen für die Behandlung von Krankheiten Pflanzen (griechisch = Phyton) oder Pflanzenteile ein, wie in Tees, Kompressen,a ls Badezusatz oder zur Inhalation. Wir verwenden pflanzliche Arzneimittel, die von einer speziellen Arzneimittelkommission mit einer positiven Wirkung belegt wurden.

  • Was ist TCM? Eine fernöstliche Heilkunst

Die Traditionelle-Chinesische-Medizin hat eine fünftausend Jahre lange Geschichte und beruht auf einer altchinesischen philosophischen Denk- und Lebensweise. Diese beinhaltet die Vorstellung, dass alles in der Natur aus einem Energiesystem gebildet ist, welches von den beiden Polen YIN und YANG stammt. Es sind Kräfte, die gleichzeitig entgegengesetzt und ergänzend wirken. Das Wechselspiel zwischen YIN und YANG bringt die Lebensenergie Qi hervor, von der die Existenz und Entwicklung aller Lebenswesen abhängig ist. Gesundheit und Krankheit des Menschen sind zwei Aspekte des Zusammenspiels von YIN und YANG, befinden sie sich in Harmonie, so ist der Mensch gesund.

TCM und westliche Schulmedizin wirken nicht gegensätzlich, sondern einander unterstützend zum Wohl des Patienten. In Kombination mit anderen Heilmethoden der Naturheilkunde ist TCM eine effektive sinnvolle Ergänzung in der Behandlung von Erkrankungen der Modernen Zeit.

  • Diagnostik der TCM

Es werden verschiedene Diagnoseverfahren angewendet

  • Befragen

  • Hören

  • Riechen

  • Betrachten (Zungendiagnose)

  • Pulsdiagnose

  • Augendiagnose

  • Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Therapieform, bei der an bestimmten Körperpunkten dünne Nadeln eingestochen werden, wodurch man Krankheiten positiv beeinflussen kann. Im laufe der Jahre wurden neue Akupunkturformen entwickelt, wie die Ohrakupunktur Schädelakupunktur, Handakupunktur, Gesichtsakupunktur, Körperakupunktur mit Schröpfung und Moxibustion, Laserakupunktur, Elektroakupunktur, Injektionsakupunktur.

  • Qi-Gong und Thai-Ji- Chuan

Qi-Gong und Thai-Ji-Chuan sind wichtige Gymnastikformen der TCM.

> Qi-Gong

Dies ist eine vitalitätsfördernde Atemtherapie zur Aktivierung der Körperenergie und Regulierung der physiologischen Organfunktionen.

Anwendung zur

  • aktivierung des vegetativen Nervensystems
  • aktivierung des endokrinen Systems

  • aktivierung des Immunsystems

Die charakteristischen Merkmale von Qi-Gong liegen in der geistigen Konzentrationskraft, in der Atemtechnik sowie in der Körperhaltung.

> Thai-Ji-Chuan

Es ist eine Bewegungslehre die sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung eingesetzt wird. Die besonderen Eigenschaften dieser Kunstgymnastik sind die langsamen weichen und runden Bewegungsabläufe. Dazu gehören Forderungen wie: Entspannung, Balance, Körperhaltung, Schrittfolgen, Gewichtung, Drehungen, Spiralbewegungen, Öffnen und Schließen, Zentrierung, Strecken und Aufrichtung der Wirbelsäule. Der Geist soll gleichmütig, entspannt und gelassen sein.  In vielen Ländern wird Tai Chi heute für Gesundheit und Fitness ausgeübt. In Krankenhäusern und Kliniken wird es mit zunehmendem Erfolg auch zur Rehabilitation eingesetzt. Tai Chi verbindet auf harmonische Weise Körper, Geist und Seele. Es reguliert die Atmung, stärkt Herz, Kreislauf und Nervensystem und führt rasch zu einer heiter-gelassenen Stimmung, mehr Wohlbefinden, Entspannung und Konzentration. Tai Chi (Taijiquan, Taiji-Quan) ist Yin-Yang-Philosophie, Entspannungsmethode, "innere Kampfkunst", Gesundheitssport, Heilkunde und taoistische Meditation in Bewegung. Die Gesundheitlichen Wirkungen sind wissenschaftlich in vielen Studien nachgewiesen - insbesondere für chronische und psychosomatische Krankheiten.

 

  • Traditionelle chinesische Ernährungstherapie

 

Eine Vielzahl von Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes mellitus, Gicht, Arteriosklerose, arterielle Hypertonie, Magen-Darm Probleme, Herzinsuffizienz, Arthrosen und Probleme am Bewegungsapparat werden unter anderem durch eine falsche Ernährung verursacht. In der Ernährungstherapie werden organische Erkrankungen und Stoffwechselstörungen mit einer entsprechenden Veränderung der Ernährung behandelt. Neben einer ausgewogenen Vollwerternährung stehen verschiedene naturheilkundliche Ernährungstherapien und therapeutisches Fasten zur Verfügung. Eine persönliche und individuell abgestimmte Ernährungsberatung, die auch andere Einflussgrößen wie Tradition, Kultur, Tabus und das soziale Umfeld Berücksichtigt, trägt zu einer effizienten Veränderung der Ernährungsgewohnheiten bei und beugt weitern Erkrankungen vor.

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